Jenseits von Afrika – das sind Bilder faszinierender Landschaften und Serengheti-Folklore. Das Diesseits steht aber auch für einen erwachenden Kontinent mit rund 970 Mio. Menschen – das sind etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung –, die aus Armut und Unterentwicklung streben bzw. einen Teil des Weges in Richtung Wohlstand bereits zurückgelegt haben. Bei allen für „junge“ Schwellenländer typischen Defziten und Ungleichgewichten proftiert Afrika von seinem Rohstoffreichtum und dem Rohstoffhunger der Anderen. In der Folge steigen die ausländischen Direktinvestitionen, vor allem in die Infrastruktur, die Beschäftigung sowie die Einkommen und letztlich der Konsum wachsender Bevölkerungskreise.
Die vier Schlüsselbegriffe im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Aufbau und den Chancen des Aktienmarktes in Afrika beginnen im Englischen mit „C“:
- Commodities (Rohstoffe),
- Construction (Bau),
- Consumption (Konsum) und
- China.
China deshalb, weil das Land zwecks Sicherung der eigenen Rohstoff-Versorgung und Aufbau von Absatzmärkten energisch nach Einfuss in Afrika strebt und beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur eine immer größere Rolle spielt.
…hat die besten Chancen. Afrika ist einer der letzten weitgehend unerschlossenen Aktienmärkte. Mit „DWS Invest Africa“ sind Pioniere im Frühstadium des von uns erwarteten Aufschwungs von Wirtschaft und an den Börsen mit von der Partie. Der Fonds bietet eine „Aktien-Safari“, die an den nach Einschätzung des Fondsmanagements aussichtsreichsten Plätzen Station macht. Das Anlageuniversum umfasst derzeit rund 1.500 Aktien (verteilt auf mehr als 20 lokale Märkte) mit einer Marktkapitalisierung von insgesamt etwa 680 Mrd. US-Dollar (Stand Dezember 2009). Nach intensivem Auswahlprozess – eine Mischung aus Bottom-Up- und Top-Down-Ansatz – konzentriert sich das Fondsmanagement auf 40 bis 60 Unternehmen, die seiner Meinung nach solide aufgestellt sind und großes Wachstumspotenzial haben. Das sind vor allem Aktiengesellschaften, die ihren Sitz in Afrika haben. In Frage kommen aber auch international agierende Konzerne mit afrikanischen Wurzeln oder starkem Afrika-Bezug.
Basis der wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas ist sein Rohstoff-Reichtum. Afrika steht derzeit für:
- 12 Prozent der globalen Öl- und 6 Prozent der Erdgasproduktion
- 48 Prozent der weltweiten Kobalt- und 20 Prozent der Titanproduktion
- 78 Prozent der globalen Platin- und 52 Prozent der Diamantenproduktion
Dabei ist das „Produktionsprofil“ positiv: Die Reserven sind höher als die bisherige Förderung bzw. Produktion. Besonders lukrativ erscheinen dem DWS-Fondsmanagement Öl und Gas, Gold, Platin, Uran, Kupfer und Kobalt. Diese Schätze ruhen vor allem in der Erde Sambias, Angolas, Nigerias, Südafrikas und der Demokratischen Republik Kongo. Die überragende Bedeutung des Sektors wird dadurch unterstrichen, dass nahezu 80 Prozent der afrikanischen Exporte Rohstoffbezug haben.
DWS Invest Africa ist der Fonds für das gesamte Afrika. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf Südafrika, Ägypten, Nigeria und Ghana. Die Titelauswahl ist eine Mischung aus Bottom-Up-Ansatz, bei dem die Fundamentaldaten der Unternehmen geprüft werden, und Top-Down-Methode, bei der die Länder- und Brachenauswahl im Zentrum stehen. In jedem Falle gilt die bewährte DWS-Maxime, wonach gleichermaßen als solide und wachstumsstark eingeschätzte Unternehmen nur zu einem nach Ansicht des Fondsmanagements vernünftigen, angemessenen Preis gekauft werden.